Kann man es sich leisten keine Ziele zu haben?

Posted on in Ziele by Christian Strang

Ich war gerader bei meiner Wochenplanung (in dieser lege ich immer fest auf welchen Bereich ich besondere Aufmerksamkeit lege und was weniger wichtig ist) und musste mich entscheiden zwischen der Aufgabe “Redesign einer bestehenden Website” oder “Programmierung einer neuen Webanwendung”. Da kam ich zu dem Schluß das ich es mir eigentlich garnicht leisten kann, mich nicht um die Webanwendung zu kümmern, das Redesign ist wichtig, aber im Grunde ist es nur die Aufpolierung einer alten Optik, während die Webanwendung etwas völlig neues ist, quasi ein neues Money Making System.

Das war der Gedankengang der mich zu folgendem brachte: Kann man es sich leisten, keine Ziele zu haben? Wenn schon so atomare (kleine) Überlegungen so wichtig für das Erreichen der persönlichen Ziele sind, wie wichtig ist es dann überhaupt Ziele zu haben? Das Problem ist, jemand der keine Ziele hat denkt (vielleicht auch als Ausrede) das er das was er sich irgendwie wünscht schon irgendwie, irgendwann erreichen wird. Jemand der sich allerdings mal hingesetzt und seine Wünsche in konkreten, schriftlichen Zielen formulariert hat, der weiß, daß er ohne diese Planung nicht mal in die Nähe seiner Ziele gekommen wäre.

Warum brauchen wir Ziele?
Im gesamten Lebensprozess hat ein Mensch Ziele, auch ohne das er sich welche stellt. Dies sind allerdings meist kleine Ziele wie: “ich will jetzt was essen”, “ich will mich paaren” oder “ich will das mir warm ist”. Diese Ziele sind zur Befriedigung unserer grundlegenden Bedürfnisse, wir müssen sie nicht explizit aufschreiben denn unser Körper erinnert uns mit Signalen (schmerzender Bauch, zitternder Körper) ständig an ihre Erfüllung. Bei großen Zielen ist das allerdings anders, der Mensch ist eigentlich garnicht von der Natur für große Ziele gemacht, die Natur würde uns eigentlich immernoch gerne in einer Höhle sehen und uns Großwild jagen lassen (zumindest der Natur würde das dienlich sein).

Der Mensch muss seine Ziele aufschreiben und sich permanent selbst daran erinnern, weil sonst niemand da ist der das macht. Ich für meinen Teil schreibe mir meine Ziele auf, ich überlege mir wo ich derzeit stehe und wo ich stehen will. Am besten setzen Sie sich hin, nehmen ein leeres, großes Notizbuch (kaufen sie sich keinen kleinen Block sondern investieren sie ein paar Euros, dieses Buch wird sehr wichtig für Sie sein und es sollte auch so wichtig aussehen) und denken Sie darüber nach wie ihr Tagesablauf aussehen soll, ihr Tagesablauf in 3 Jahren, in 5 Jahren vielleicht sogar in 10 Jahren. Wachen Sie in einem großen Bett auf, in einem kleinen oder vielleicht in einem Baumhaus? Wo arbeiten Sie, arbeiten Sie überhaupt noch? Was machen Sie wenn Sie nicht mehr arbeiten?

Machen Sie sich um all diese Dinge Gedanken, denn dadurch erfahren Sie auch was Sie wirklich wollen, wenn Sie sich zum Beispiel sagen: “In 10 Jahren werde ich nicht mehr arbeiten müssen denn ich habe genug Geld verdient das nun für mich arbeitet und jetzt habe ich die Möglichkeit meinen Traum, als Surflehrer auf Hawaii zu leben, zu verwirklichen”, dann werden Sie schnell erkennen was Sie schon heute machen sollten und nicht erst in 10 Jahren. Tun Sie sich selbst den Gefallen und schreiben Sie jetzt auf ein weißes Blatt Papier/Zettel/Heft (egal, alles was Sie finden) folgende 3 Dinge und ihre Antwort darauf:

  1. Wo will ich in 10 Jahren leben?
  2. Werde ich Angestellter sein, Selbstständiger oder schon garnicht mehr arbeiten müssen?
  3. Frau/Mann und Kinder? Wieviele?

Diese drei Fragen zu beantworten sollte das unterste Minimum sein, es steht Ihnen natürlich frei noch andere Bereiche wie Gesundheit und Erfahrung für sich zu beantworten. Und wenn Sie sich diese Fragen beantwortet haben, können Sie überlegen wie Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Viel Erfolg!

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Suchen Sie sich starke Gegner

Posted on in Motivation, Ehrgeiz, Ziele by Christian Strang

Keineswegs spreche ich in diesem Artikel nur von Kraft- oder Kampfsport, denn die Strategie des “stärkeren Gegners” kann man auf alle Lebensbereiche anwenden um zu wachsen.

Der Mensch ist ein Wesen, welches wächst wenn es auf Widerstände stößt. Wir können unserem Körper schweren Gewichten aussetzen und er wird daran wachsen, wir können einen Blick zurück in der Geschichte wagen und stellen fest, daß der Mensch gewachsen ist als er den Mond besuchen wollte oder wir können uns einfach im Alltag beobachten und sehen, daß wir an unseren Mitmenschen wachsen. Haben wir zum Beispiel sehr ehrgeizige Mitstreiter im Berufsalltag, müssen wir uns an ihr “Tempo” angleichen um nicht abzuschlagen, doch allzu häufig stellen wir fest, daß wir garkeine großen Mitstreiter haben und genauso wie uns schnelle Menschen mitziehen, bremsen uns langsame Menschen auf ihr Tempo runter oder besser gesagt wir bremsen uns selbst runter.

Suchen Sie sich starke Mitstreiter
Wer wachsen will braucht also Mitstreiter an denen er sich orientieren kann, die besser sind und Sie dazu bringen, ihr Tempo zu erhöhen. Dies müssen keine Mitarbeiter in Ihrer Firma sein, orientieren Sie sich einfach an Menschen die Sie inspirieren, auch wenn diese Sie Ihre Lebzeit schon lange hinter sich haben.

Wachstum erfolgt durch zwei Komponenten
Klar, wir brauchen einen Antrieb um unser Tempo zu erhöhen, aber was noch viel wichtiger ist, wir müssen es auch wollen. Die 25 Kilo Hantel kann in der Gewichtshalterung liegen, wenn wir sie nicht stemmen wollen, werden wir auch nicht wachsen. Wenn Sie wirklich wachsen wollen, wird ihre Aufmerksamkeit steigen und Sie werden aktiv nach Menschen / Dingen suchen, die für Sie eine Herausforderung darstellen. Wollen Sie auf Ihrem Status Quo verweilen oder entscheiden Sie sich dazu jeden Tag besser zu werden? Die Entscheidung liegt bei Ihnen!

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Studenten gründet eure Unternehmen!

Posted on in Erfolg, Business, Unabhängigkeit, Ziele by Christian Strang

Warum sind andere Menschen erfolgreicher als andere, warum machen sich andere Menschen selbstständig und andere nicht? Das ist einfach zu erklären: Es gibt nicht zwei unterschiedliche Typen von Menschen, also derjenige der für die Selbstständigkeit geboren wird und derjenige der als Arbeitnehmer sein Glück versucht. Jeder Mensch ist im Grunde gleich und dies kann man leicht an der Bedürfnispyramide von Maslow erkennen:

Es gibt 5 grundlegende Bedürfnisse nach denen jeder Mensch sein Leben ausrichtet und man muss erst ein niederes Bedürfnis erfüllen, um dann in die höhere Stufe aufzusteigen:

  1. Nahrung, Schlaf, Wärme,…
  2. Sicherheit
  3. Kontakt
  4. Anerkennung
  5. Selbstverwirklichung


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Thinking Big!

Posted on in Erfolg, Ehrgeiz, Optimieren, Ziele, Selbstvertrauen by Christian Strang

Thinking Big ist leichter gesagt als getan, denn um groß zu denken muss erstmal der Horizont der Person erweitert werden, ein Beispiel: Der Bereich Internet, Web und Webdesign hat mich schon seit mehreren Jahren interessiert, doch erst seit einem Jahr bin ich aktiv im kommerziellen Sinne dabei, bislang mehr oder minder erfolgreich, aber auf einem kostanten Weg nach oben. Vor diesem einen Jahr wußte ich nicht das man mit dem betreiben einer Website Geld verdienen kann, doch dann stieß ich auf einen Artikel im Internet der über das Thema “Affiliate” berichtete und seitdem war ich dabei. Ich hörte das man ein paar hundert Euro im Monat verdienen kann und war begeistert “so weit” würde ich es zwar nicht machen, aber ein paar Euro extra im Monat wären doch auch ganz interessant.

Gut ein halbes Jahr später stieß ich auf den Problogger “Darren Rowse“, dieser verdient monatlich um die 15.000 Dollar mit Adsense, als ich das erfuhr war ich begeistert. Ich würde zwar nicht 15.000 Euro monatlich verdienen, aber ein paar tausend wären auch für mich drin, wenn ich nur dranbleibe und auch effektiv und häufig blogge.

Vor kurzem bin ich dann auf Markus Frind gestoßen, dieser verdient mit seiner Dating-Website täglich (!) 10.000 Dollar, nun war ich hellauf begeistert!

Vielleicht hat es der ein oder andere schon erkannt: Wir selbst sind durch unsere eigen-auferlegten Grenzen beschränkt, wir glauben so lange daran, daß wir etwas nicht schaffen können, bis uns jemand anderes zeigt das man es doch schaffen kann. Meine Ziele sind heute viel größer als damals, aber der Weg dahin auch viel klarer, ich weiß was ich machen muss um erfolgreich zu sein und ich weiß was mir für meinen Erfolg schadet, dies ist ein wichtiger Schritt um erfolgreich zu sein. Mein Tipp: Suchen Sie sich Bücher über Menschen die großartiges geleistet haben und die enorm erfolgreich wurden. Suchen Sie nach Büchern über Milliardäre, um Ihren eigenen Horizont zu sprengen, denn auch hier geht: “Man muss das Unmögliche wagen, um das Mögliche zu erreichen“!

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Tote Projekte abstoßen und Platz für neue schaffen

In diesem Artikel geht es um:

  1. was sind “tote” Projekte
  2. warum sie uns belasten und unsere Effizienz verringern
  3. wie Sie wenigstens noch das letzte aus den Projekten rausholen

Was sind “tote” Projekte

Am besten beschreibt es dieses Sprichwort: “Wenn das Pferd tot ist, sollte man absteigen“. Startet man ein Projekt, gallopiert man förmlich auf das Ziel hinzu, die Geschwindigkeit verringert sich zwar mit der Zeit und “das Pferd” muss wieder zu kräften kommen, aber in der Regel geht es beständig auf die Erfüllung des Projekts zu.

Ein Projekt, welches noch nicht tot ist erkennt man daran, das man immer wieder neue Zwischenergebnisse erhält, mögen sie noch so klein sein. Dabei muss man beachten das Gespräche und Meetings keine Zwischenergebnisse sind. Das ist auch das große Problem, mit “Konversation” läßt sich ein schon totes Projekt noch sehr lange “am Leben halten”.

Warum uns tote Projekte belasten und unsere Effizienz verringern

Auch wenn man nicht mehr an ihnen arbeitet, belasten einen tote Projekte zeitlich, als auch seelisch. Meist wissen wir nämlich von unserem Scheitern und das hemmt uns für unsere anderen Projekte. Zeitlich werden wir davon belastet weil es immer wieder Menschen im Team gibt, die nochmal einen Wiederbelebungsversuch starten. Dann werden wieder Meeting angesetzt, neue Aufgaben verteilt und neue Ziele gesetzt, aber an der Struktur des Teams oder die Mitarbeiter selbst arbeiten nach ihrem gewohnten Schema, weshalb es auch diesmal vorraussichtlich zu keinem erfolgreichen Abschluss kommen wird.

Das letzte aus den Projekten rausholen

Sie haben Ihre kostbare Zeit in etwas gesteckt was keinen Erfolg hatte und jetzt soll es das einfach gewesen sein? Nehmen wir nochmal das Beispiel mit dem Pferd, sie werden trotzdem weitergehen und versuchen Ihr Ziel zu erreichen, doch vorher nehmen Sie noch Wasserflaschen und Nahrungsmittel mit, die das Pferd zu tragen hatte. Auch Ihr Projekt hat mit der Zeit etwas abgeworfen, dies können neue Erkenntnisse sein, erfolgreiche Strategien, oder einfach die Tatsache das Sie mit Person X sehr gut zusammenarbeiten können, mit Person Y dafür überhaupt nicht. Beenden Sie Ihr totes Projekt, aber beenden Sie es richtig. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und schreiben Sie alles auf was Sie aus diesem Projekt gelernt haben, was Sie nächstes mal anders machen wollen, welche Fehler Sie nicht mehr machen wollen. Bei Projekten ist es wie mit Fehlern, man kann immer daraus lernen, um es beim nächsten mal besser zu machen.

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