Selbstständigkeit anfangs zu teuer?

Posted on in Unternehmen, Unabhängigkeit, Willenskraft, Selbstvertrauen by Christian Strang

Wer den Weg der Selbstständigkeit betritt der hat es erstmal mit einer großen Sorge zu tun: Woher all das Geld nehmen um meine Idee umzusetzen. Mitarbeiter müssen bezahlt werden, technische Geräte gekauft und Büroräume angemietet werden, das alles kostet viel Geld und ohne diese Dinge geht es nicht, oder vielleicht doch?

Fangen Sie klein an
Es bewährt sich den ersten Schritt in die Selbstständigkeit klein zu machen, brauchen Sie überhaupt Mitarbeiter, Ausstattungen, Büroräume oder gibt es Alternativen? Ihre eigene Firma wird anfangs nicht sehr groß sein, daher können Sie sich um die meisten Angelegenheiten auch selbst kümmern, da Sie nun keine Mitarbeiter haben, können Sie auch erstmal auf Büroräume verzichten, mangelt es Ihnen an technischer Ausstattung, dann überlegen Sie sich ob Sie wirklich das Neueste vom Neuen brauchen oder ob Ihnen ein kleiner Flohmarkt-Ausflug oder ein kurzer Besuch bei Ebay schon reicht um alles nötige zu einem günstigen Preis zu erhalten.

Wer sich keine Gedanken um Geld machen muss der verdient auch keins
Mehrere Millionen Euro in ein Projekt zu stecken scheint nicht sehr erfolgreich zu sein, wie viele Beispiele belegen. Große Unternehmen haben das nun erkannt und kaufen mittlerweile erfolgreiche Unternehmen, Unternehmen die sich auf dem Markt schon etabliert haben, einfach ein. Ein gewißer Gelddruck bewegt einen dazu sich auf das Wichtige zu konzentrieren und nur das umzusetzen was der Kunde wirklich braucht. Natürlich wäre es ganz schön wenn man nicht immer den Faktor Geld im Hinterkopf hat, der einem bei der Umsetzung seines Projekts die Schweißperlen auf die Stirn treibt, aber andererseits ist dies eine große Motivation sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Viele erfolgreiche Unternehmer haben bewiesen das man auch bei Null und sogar weniger als Null anfangen und erfolgreich sein kann.

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Wo Geld keine Rolle spielt wird auch keins verdient

Posted on in Unternehmen, Erfolg, Ehrgeiz by Christian Strang

Unternehmensgründer die mit wenig Geld starten und jeden Cent umdrehen müssen sind meist erfolgsversprechender als Unternehmer für die Geld keine Rolle spielt, dies stellen in letzter Zeit auch immer häufiger große Unternehmen fest, die nur noch selten ein Tochterunternehmen gründen, sondern viel häufiger schon laufende Firmen aufkaufen.

Gerade im Bereich des Internet gibt es einige sehr interessante Beispiele:

  • 1998 wurde Hotmail für 400.000.000 Dollar an das Softwareunternehmen Microsoft verkauft (Artikel)
  • NBC übernimmt iVillage für 600 Mio. Dollar (Artikel)
  • Facebook.com wird mit 2 Milliarden Dollar spekuliert
  • Skype - wurde für 4,1 Milliarden Dollar verkauft (Artikel)

Die großen “Player” in diesem Segment sind sicherlich “Google”, “Yahoo” und “Microsoft”, die untereinander natürlich heftigst konkurrieren, doch dies zahlt sich dann wiederum für die Gründer und Seitenbetreiber von erfolgreichen Diensten aus, denn diese werden für ihre innovativen Ideen großzügig entlohnt.

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“trial and error” war damals - jetzt ist es “Think and Success”

Posted on in Unternehmen, Erfolg, Business by Christian Strang

Um deutlich zu machen worauf ich hinaus will benutze ich das Scheitern vieler Unternehmen in der “New Economy“-Phase. Die Internet-Träume vieler Unternehmer sind in dieser Phase wie eine Seifenblase zerplatzt und dies beruht alles auf dem Prinzip von Trial and error.

trial and error

Mit Versuch und Irrtum kann man zum Erfolg gelangen, meist aber nur wenn man mehr Glück als Verstand hat. Viele große Leute haben damals in der Presse über den Erfolg des Internets gesprochen und das in diesem Bereich jeder Erfolg haben kann (nicht so deutlich aber im Prinzip war dies die Botschaft die das Volk vermittelt bekommen hat). Dies führte zu einem wahren Boom von Startup-Firmen und zu einer Zeit von großen Investitionen. Doch großartig nachgedacht haben nur die wenigsten über das Medium Internet und vorallem über seine Benutzer.

Das Internet fordert eine unumwerfliche Bedingung an Unternehmen die erfolgreich sein wollen: Biete einen Nutzen. Von Nutzen mangelte es aber den meisten Unternehmen und das Scheitern war vorprogrammiert.

Think and Success

Dabei hätte es viele Unternehmen garnicht so hart treffen müssen, es hätte sich einfach jemand erstmal hinsetzen und über Nutzen nachdenken müssen - Besucher kommen auf eine Website um ein Bedürfnis zu befriedigen (das Bedürfnis nach Information ist zum Beispiel das stärkste im Internet) und nur wenn die Website das Bedürfnis befriedigt besteht die Chance auf viralem Marketing-Erfolg (jemand spricht mit seinem Freund über die Website) und das der Besucher wiederkommt.

Das Prinzip von “Think and Success” gilt aber für jeden Bereich in dem man erfolgreich sein will. Zum Beispiel kann ein Staubsauger-Vertreter 10 Jahre lang sein übliches Programm abziehen, an einer Haustür klingeln und seinen Text aufsagen, aber er wird dadurch stets auf dem gleichen Level bleiben. Wenn er zuerst nachdenkt welches seine Erfolgsfaktoren sind (Gebiet mit Haus-Frauen/Männern, welche Kleidung ist nötig um sympathischer zu wirken, mit welchem “Spruch” überzeuge ich die meisten zum Kauf) wird er viel erfolgreicher sein als wenn er es einfach nur versucht.

Nicht umsonst gibt es in großen Unternehmen bei neuen Projekten immer eine Planungsphase, man muss herausfinden ob für das angebotene “Produkt” überhaupt eine Zielgruppe existiert und ob diese Zielgruppe das Produkt kaufen würde. Think and Success kann in allen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt werden und es führt zu mehr Lebensqualität und Erfolg.

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Der Weg in die Selbstständigkeit

Posted on in Unternehmen, Business, Ehrgeiz, Unabhängigkeit by Christian Strang

Ich bin jemand der sich sehr stark für die eigene Selbstständigkeit einsetzt und das wird sich auch noch in weiteren Artikeln zeigen. Mir ist natürlich bewußt das es ohne den “Angestellten” nicht geht und natürlich ist nicht jeder für die Selbstständigkeit gemacht, aber ich will die Angst schmälern, die viele der Selbstständigkeit vorausschicken, nach diesem Artikel wird man mit realistischen Ansichten an das Thema Selbstständgkeit herangehen und auch erkannt haben, das der Selbständige keine größeren Risiken hat als der Angestellte; es ist sogar andersrum, jemand der festen Fuss gefasst hat, wird ein sichereres Leben haben als der Angestellte.

Wer ist als Selbstständiger geeignet

Nicht jeder ist für die Selbstständigkeit geeignet und die meisten sind sehr glücklich in ihrem Angestelltenverhältnis. Doch es gibt sicherlich genug Gründe, warum dies nicht so ist: schlechte Bezahlung, geringer Freiraum für eigene Ideen und Kreativität, Risiko der Stellenkürzung, mangelnde Fortbildungsmöglichkeiten, geringe Aufstiegschancen. Was es auch sein mag, es nagt jeden Tag an einem. Die Möglichkeit seine eigene Firma aufzubauen, seine eigenen Ideen und Vorstellungen dort zu verwirklichen sind ein großer Anreiz. Doch bleibt zu unterscheiden zwischen dem Träumer, der einfach kurzzeitig unzufrieden ist und ansonsten in seiner Anstellung ganz glücklich ist und dem Getriebenen, der sich in seiner Anstellung gefangen fühlt und seine Ideen und sein Potential nicht zur Geltung bringen kann.

Wer ist aber nun für die Selbstständigkeit geeignet?

  • Jemand der ein Ziel hat - was soll die Firma anbieten. Ein Produkt? Eine Dienstleistung? Was ist der Nutzen ihrer Firma und vorallem, wird dieser Nutzen gebraucht oder gebraucht werden?
  • Harte Arbeit - Harte Arbeit und viel Arbeit. Sie müssen ihre Arbeit lieben ihre Arbeit muss sie ausfüllen.
  • Stehaufmännchen - Sie müssen mit Rückschlägen umgehen können, sie dürfen nicht aufgeben und müssen ihr Ziel immer vor Augen haben. Bei einem Rückschlag arbeiten sie noch energischer und fühlen sich selbst noch stärker angetrieben als sie es sonst schon ohnehin sind.
  • Papierkram - mit der Selbstständigkeit kommen auch jede Menge neue Pflichten auf sie zu, das bedeutet ein enormer Anwachs an administrativen Arbeiten, die so unmittelbar mit der Arbeit in ihrer Firma nichts zu tun haben.

Warum ist das Risiko geringer

Erstmal ist das Risiko natürlich nicht geringer, denn sie sind im Zugzwang und ihre Firma muss Profit abwerfen, denn ohne diesen Profit stehen sie noch bei Null. In den ersten Monaten verrichten sie also ihre Arbeit ohne Gegenleistung. Dies ist psychologisch sehr kritisch und sie müssen sich selbst sehr gut unter Kontrolle haben, eine gute Ziel-Visualisierung tut ihr übriges dazu, um sie auf Kurs zu halten. Wenn sie aber erstmal festen Boden unter den Füssen habe, also ihre Firma Profit abwirft und sie davon Leben könne, ab diesem Moment haben sie ein geringeres Risiko als ein gewöhnlicher Angestellter. Ob ihr Erfolg ihrer Firma und wie lange dieser andauert hängt von dem Erfolg ihrer Firma ab, wie auch bei den Angestellten, der Vorteil bei ihnen liegt auf der Hand: Sie haben es selbst in der Hand wie erfolgreich ihre Firma läuft und sind nicht abhängig von Entscheidungen dritter.

Langsam rantasten

Wenn sie festgestellt haben, das sie für die Selbstständigkeit gemacht sind und einen Traum haben, den sie verwirklichen wollen, dann sollten sie vor dem Start das Für und Wider abwägen. Überstürzen sie nichts, indem sie ihren Job einfach kündigen, sondern lassen sie beides nebeneinander laufen. Tagsüber arbeiten sie in ihrem Job und nach der Arbeit widmen sie sich ihrer eigenen Firma, die es zu diesem Zeitpunkt natürlich erst in ihrem Kopf gibt. Arbeiten sie so als würde diese Firma schon existieren, damit simulieren sie eine Real-Situation und stellen hautnah fest, ob sie wirklich der Richtige dafür sind. Sollten sie zu diesem Zeitpunkt scheitern, haben sie bisher nichts verloren ausser ein paar Wochen ohne das abendliche Fernsehprogramm.

Das schlimmste was sie machen können, ist direkt ihren Job zu kündigen. Die meisten Starter-Firmen brauchen auch so schon mindestens 6 Monate um überhaupt ins Gespräch zu kommen, bei ihnen wird es nicht anders sein. Haben sie genug Geld angespart um in der mageren Zeit über die Runden zu kommen? Können sie von diesem Geld mindestens 8 Monate ihre Miete und ihr Essen zahlen und auch ihre sonstigen Bedürfnisse finanzieren? Visualisieren sie sich, wie die kommenden Monate aussehen werden. Haben sie eine Familie? Dann überlegen sie, woher sie ihr Geld bekommen. Ja überlegen sie auch was passiert wenn sie scheitern, nachdem sie ihren Job gekündigt haben. Selbstständigkeit bedeutet Druck und sie sollten sich so früh wie möglich mit diesem Druck auseinandersetzen. Basteln sie Notfallpläne, was machen sie wenn dieses oder jenes Szenario eintrifft.

Eine Familie zu haben ist übrigens kein Grund sich nicht selbsständig zu machen, es ist aber ein Grund um sich doppelt und dreifach soviele Notfallpläne anzulegen. Egal was passiert, ihrer Familie muss es gut gehen, sichern sie sich ab und sie werden ihre Firma starten können, ohne plagende Gedanken im Hinterkopf was alles passieren könnte wenn sie scheitern.

In anderen Dimensionen denken

Wer lange Zeit als Angestellter gearbeitet hat, dem wird es anfangs schwerfallen in diesen neuen Dimensionen zu denken. Als erstes sind sie nun der Chef, sie können entscheiden wann sie frei haben, wie lange und wieviel sie arbeiten. In der Regel werden sie aber mehr arbeiten als vorher, in der Regel macht ihnen das aber als Selbstständiger auch nichts mehr aus, sie lieben das was sie tun und vorallem bekommen sie für jede Stunde zusätzlicher Arbeit auch einen zusätzlichen Verdient.

Vorallem was das Geld angeht müssen sie anfangen in neuen Dimensionen zu denken. Sie bekommen nun nicht mehr jeden Monat einen Scheck mit einer festen Summe, sondern Geld nach Leistung, umso erfolgreicher sie sind, desto mehr ist dies. Leider heißt dies auch meistens, das man erstmal weniger verdient als vorher. Man muss sich wieder hocharbeiten, aber mit harter Arbeit und Zielstrebigkeit ist dies durchaus zu schaffen.

Den entscheidenden Schritt wagen

Planung ist eine Sache, handeln eine andere. Natürlich sollten sie auf Nummer sicher gehen und sich für alle möglichen Szenarien absichern, doch lassen sie die Planung nicht ins endlose gehen, denn alle Risiken können sie nicht vorhersagen. Wenn sie sich nicht sicher sind das sie es schaffen, sind sie vielleicht nicht der Typ dafür. Das soll sie aber nicht abwerten - es gibt Menschen die sind einfach nicht für die Selbstständigkeit gemacht und wollen das innerlich auch garnicht, die endlose Planung ist vermutlich nur eine andere Ausdrucksform dafür.

Für alle anderen gilt: Konzentrieren sie sich auf ihr Ziel, arbeiten sie neben ihrem normalen Job auf ihre Selbstständigkeit hin, sichern sie sich mit Notfallplänen ab und ziehen sie es durch, sobald sie soweit sind. Mit harter Arbeit und Zielstrebigkeit werden sie sicher Erfolg haben.

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