Was ist EKS - Engpasskonzentrierte Strategie

Posted on in Erhöhung der Zielstrebigkeit, Projektmanagement by Christian Strang

EKS - oder Engpasskonzentrierte Strategie - ist eine Methode um erfolgreicher, effektiver und zielstrebiger zu arbeiten. Bei der EKS bündelt man all seine Energie auf eine Tätigkeit dazu gibt es zwei Ansätze:

  1. Konzentration auf ein einzelnes Projekt - Dadurch das man seine Ressourcen auf ein einzelnes Projekt konzentriert und sich nicht durch andere Projekte ablenken läßt wird der Fokus der Arbeit stark konzentriert. Die EKS verspricht dadurch ein qualitativeres Ergebnis und vorallem ein schnelleres. Das macht natürlich Sinn, wenn man alle Ressourcen, also Zeit und Arbeiter, auf ein Projekt konzentriert, ist man schneller fertig, als wenn man seine Kräfte splittet.
  2. Konzentration auf einen Bereich - Diversifikation ist das Gegenteil der EKS, man streut seine Kräfte auf viele Bereiche und versucht auf diesen erfolgreich zu sein, sollte man in einem Bereich scheitern, wird man von den anderen Projekten aufgefangen - so die Theorie. Die EKS geht einen anderen Weg: Stoßen Sie alle Ihre Bereich ab und konzentrieren Sie sich nur auf einen, dies gibt Ihnen die Möglichkeit in diesem einen Bereich der Beste zu werden und dadurch erheben Sie sich über die Konkurrenz

Die Strategie der EKS ist einleuchtend und ich kann nicht sagen ob Diversifikation oder EKS im endeffekt erfolgreicher ist, ich für meinen Teil habe folgendes festgestellt: Die goldene Mitte zwischen EKS und Diversifikation ist für mich am effektivsten. Die Konzentration auf ein Projekt für einen gewißen Zeitraum ist gut, doch besser ist eine zeitweise Abwechslung durch ein anderes Projekt. Mein Tipp:

Konzentrieren Sie sich auf ein Projekt und bringen Sie es auf ein bestimmtes Level (bei einem money making system wäre dies das Level wo Sie schonmal ein wenig Geld damit verdienen können), wenn das Projekt “rund” ist und von Fehlern befreit wurde, nehmen Sie sich ein weiteres Ihrer Projekte vor. Nachdem Sie auch dieses auf ein bestimmtes Level gebracht haben, können Sie sich entweder wieder Ihrem ersten Projekt widmen und dieses auf ein höheres Level bringen, oder ein weiteres Projekt starten.

Es gibt Projekte die unsere ganze Aufmerksamkeit benötigen und bei denen ein bestimmtes Level nicht ausreicht. Dazu empfehle ich: Bestimmen Sie Ihren Arbeits-Typ, können Sie ohne Probleme über mehrere Monate oder Jahre an einem einzigen Projekt arbeiten? Seien Sie ehrlich zu sich selbst und wenn Sie feststellen das Sie das nicht wollen oder können, sollten Sie sich damit auch nicht belasten. Geld ist eine Sache, aber wenn Sie dadurch den Spass an Ihrer Arbeit verlieren, ist es das einfach nicht Wert!

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Streßsituationen - Spiegel des Charakters

Posted on in Erfolg, Karriere, Planung, Projektmanagement by Christian Strang

Wie gut kennen Sie einen Menschen und wie sehr vertrauen Sie ihm? Wer Projektleiter in einem Team ist muss seine Teammitglieder kennen und richtig einsetzen können, doch dafür muss man ihren wahren Charakter kennen, denn dieser eröffnet sich einem erst in Streßsituationen:

  • Jemand der ein wenig stur ist wird in Streßsituationen noch viel sturer sein
  • Jemand der etwas zur Unehrlichkeit neigt, wird in Streßsituationen nur noch mehr lügen
  • Jemand der eine anstrengende Persönlichkeit hat wird sie gerade in Streßsituationen sichtbar machen
  • usw.

Sie sollten vor dem Projektbeginn herausfinden welche Persönlichkeit die einzelnen Teammitglieder haben und ob sie für ein anstrengendes Projekt überhaupt die nötige Belastbarkeit aufweisen. Alternativ würfeln Sie Ihr Team nach Fähigkeiten zusammen, doch der Charakter kann einem Projekt viel mehr Schaden als eingeschränkte Fähigkeiten..

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Tote Projekte abstoßen und Platz für neue schaffen

In diesem Artikel geht es um:

  1. was sind “tote” Projekte
  2. warum sie uns belasten und unsere Effizienz verringern
  3. wie Sie wenigstens noch das letzte aus den Projekten rausholen

Was sind “tote” Projekte

Am besten beschreibt es dieses Sprichwort: “Wenn das Pferd tot ist, sollte man absteigen“. Startet man ein Projekt, gallopiert man förmlich auf das Ziel hinzu, die Geschwindigkeit verringert sich zwar mit der Zeit und “das Pferd” muss wieder zu kräften kommen, aber in der Regel geht es beständig auf die Erfüllung des Projekts zu.

Ein Projekt, welches noch nicht tot ist erkennt man daran, das man immer wieder neue Zwischenergebnisse erhält, mögen sie noch so klein sein. Dabei muss man beachten das Gespräche und Meetings keine Zwischenergebnisse sind. Das ist auch das große Problem, mit “Konversation” läßt sich ein schon totes Projekt noch sehr lange “am Leben halten”.

Warum uns tote Projekte belasten und unsere Effizienz verringern

Auch wenn man nicht mehr an ihnen arbeitet, belasten einen tote Projekte zeitlich, als auch seelisch. Meist wissen wir nämlich von unserem Scheitern und das hemmt uns für unsere anderen Projekte. Zeitlich werden wir davon belastet weil es immer wieder Menschen im Team gibt, die nochmal einen Wiederbelebungsversuch starten. Dann werden wieder Meeting angesetzt, neue Aufgaben verteilt und neue Ziele gesetzt, aber an der Struktur des Teams oder die Mitarbeiter selbst arbeiten nach ihrem gewohnten Schema, weshalb es auch diesmal vorraussichtlich zu keinem erfolgreichen Abschluss kommen wird.

Das letzte aus den Projekten rausholen

Sie haben Ihre kostbare Zeit in etwas gesteckt was keinen Erfolg hatte und jetzt soll es das einfach gewesen sein? Nehmen wir nochmal das Beispiel mit dem Pferd, sie werden trotzdem weitergehen und versuchen Ihr Ziel zu erreichen, doch vorher nehmen Sie noch Wasserflaschen und Nahrungsmittel mit, die das Pferd zu tragen hatte. Auch Ihr Projekt hat mit der Zeit etwas abgeworfen, dies können neue Erkenntnisse sein, erfolgreiche Strategien, oder einfach die Tatsache das Sie mit Person X sehr gut zusammenarbeiten können, mit Person Y dafür überhaupt nicht. Beenden Sie Ihr totes Projekt, aber beenden Sie es richtig. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und schreiben Sie alles auf was Sie aus diesem Projekt gelernt haben, was Sie nächstes mal anders machen wollen, welche Fehler Sie nicht mehr machen wollen. Bei Projekten ist es wie mit Fehlern, man kann immer daraus lernen, um es beim nächsten mal besser zu machen.

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Papula