Motivation finden wo keine ist

Posted on in Motivation by Christian Strang

Es fällt uns leicht uns für Dinge zu motivieren, die uns wirklich interessieren. Dies kann der wöchentliche Gang ins Fußballstadion sein, um unsere Mannschaft anzufeuern, die entspannende Runde in der Kneipe mit seinen Freunden, oder das abendliche Buch was uns hilft einzuschlafen. Für Dinge die wir gerne machen, braucht es keinen Motivationsschub, doch was ist mit den Dingen die wir nur ungern erledigen, und was ist mit den Dingen, wo wir keinen Nutzen für uns sehen, wenn wir sie erledigen?

Der Mensch ist ein Wesen dessen Handlungen durch Motivation angetrieben werden. Sei es die tägliche Nahrungsaufnahme bei der die Motivation “Beseitigung des Hungers” ist oder der Weg zur Arbeit der uns gleich mit mehreren Motivationen leichter fällt: “Geld verdienen”, “weil man seine Arbeit gerne erledigt”, “Abwechslung im Alltag” usw. Umso größer die Motivation, desto leichter fällt uns unser handeln, doch was machen wir mit Aufgaben, bei der wir keine Motivation finden können, weil sie erstmal offensichtlich keinen Vorteil für uns bringt? Die einfache Antwort: nach einem Vorteil suchen.

Es gibt in der Regel keine Aufgaben die wir erledigen müssen, bei der sich keine Motivation finden läßt, wir müssen nur gründlich danach suchen. Viele Aufgaben haben in erster Instanz keinen Vorteil für uns, als Beispiel wähle ich mal die Plumpe Inspektion des eigenen Kraftfahrzeugs oder die Vorsorge-Untersuchung beim Arzt. Die Motivation sich extra freizunehmen und zum Arzt zu gehen und das obwohl man sich kerngesund fühlt, kostet Überwindung, wenn man sich aber nun in zweiter Instanz klarmacht, dass diese Untersuchung etwas zu Tage fördert was wir sonst erst in ein paar Monaten durch Schmerzen bemerkt hätten, dann sieht es schon wieder ganz anders aus. Die Gesundheit ist gerade aus diesem Grund etwas das der Mensch gerne vernachlässigt, obwohl es doch unser kostbarstes Gut ist.

Eine andere Sache ist es, wenn wir einem wildfremden Menschen auf der Strasse helfen einen Reifen zu wechseln oder einer alten Frau beim tragen ihrer Einkaufstaschen. In erster Instanz ergibt sich daraus für uns kein Vorteil, doch unterbewußt wissen wir das wir durch diese Hilfe ein besserer Mensch werden und das gibt uns ein gutes Gefühl was unseren Tag verschönert.

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Suchen Sie sich starke Gegner

Posted on in Motivation, Ehrgeiz, Ziele by Christian Strang

Keineswegs spreche ich in diesem Artikel nur von Kraft- oder Kampfsport, denn die Strategie des “stärkeren Gegners” kann man auf alle Lebensbereiche anwenden um zu wachsen.

Der Mensch ist ein Wesen, welches wächst wenn es auf Widerstände stößt. Wir können unserem Körper schweren Gewichten aussetzen und er wird daran wachsen, wir können einen Blick zurück in der Geschichte wagen und stellen fest, daß der Mensch gewachsen ist als er den Mond besuchen wollte oder wir können uns einfach im Alltag beobachten und sehen, daß wir an unseren Mitmenschen wachsen. Haben wir zum Beispiel sehr ehrgeizige Mitstreiter im Berufsalltag, müssen wir uns an ihr “Tempo” angleichen um nicht abzuschlagen, doch allzu häufig stellen wir fest, daß wir garkeine großen Mitstreiter haben und genauso wie uns schnelle Menschen mitziehen, bremsen uns langsame Menschen auf ihr Tempo runter oder besser gesagt wir bremsen uns selbst runter.

Suchen Sie sich starke Mitstreiter
Wer wachsen will braucht also Mitstreiter an denen er sich orientieren kann, die besser sind und Sie dazu bringen, ihr Tempo zu erhöhen. Dies müssen keine Mitarbeiter in Ihrer Firma sein, orientieren Sie sich einfach an Menschen die Sie inspirieren, auch wenn diese Sie Ihre Lebzeit schon lange hinter sich haben.

Wachstum erfolgt durch zwei Komponenten
Klar, wir brauchen einen Antrieb um unser Tempo zu erhöhen, aber was noch viel wichtiger ist, wir müssen es auch wollen. Die 25 Kilo Hantel kann in der Gewichtshalterung liegen, wenn wir sie nicht stemmen wollen, werden wir auch nicht wachsen. Wenn Sie wirklich wachsen wollen, wird ihre Aufmerksamkeit steigen und Sie werden aktiv nach Menschen / Dingen suchen, die für Sie eine Herausforderung darstellen. Wollen Sie auf Ihrem Status Quo verweilen oder entscheiden Sie sich dazu jeden Tag besser zu werden? Die Entscheidung liegt bei Ihnen!

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Diversifikation oder Konzentration auf eine Sache

Posted on in Motivation, Erhöhung der Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, Disziplin by Christian Strang

Diversifikation, ein Wort welches sich viel leichter schreiben als aussprechen läßt, bezeichnet die “Streuung” auf mehrere Bereiche. In Unternehmen wird die Diversifikation häufig eingesetzt um das Risiko zu streuen, wenn ein Ast stirbt, gibt es immer noch genügend andere Äste die laufen können. Es gibt allerdings viele die sagen das die Diversifikation nicht gut ist und man alle Äste ausser einen reduzieren sollte, damit man genügend Ressourcen frei hat, um sich voll und ganz auf eine Sache zu konzentrieren.

Eine dieser Theorien ist die EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) und normalerweise finde ich diese Methode wirklich gut. Man konzentriert sein Bewußtsein, quasi seine Brainpower, und seine ganze Zeit auf einen Bereich und durch die Bündelung dieser Energien, werden alle Probleme gelöst und die Aufgabe perfekt vollendet. Doch ganz möchte ich mich von der Diversifikation nicht abwenden, denn sie hat auch gute Seiten und manchmal muss man seine Zeit und Energie einfach auf mehrere Bereiche streuen.

Ich wende derzeit auf meine Projekte eine Diversifikation-EKS-Hybrid-Methode an und zwar habe ich 1 sehr großes Projekt (welches auch über Jahre hinweg nicht “abgeschlossen” sein wird, sondern sich immer weiter entwickelt) und 3 kleine Projekte (eins davon ist auch langfristig bedarf aber nicht soviel Zeitinvestition und die anderen beiden sind kurz- bis mittelfristig). Ich habe mich für die kleinen Projekte entschieden da sie schnell Ergebnisse liefern und um eine Abwechslung zu meinem Großprojekt zu bekommen. Normalerweise ist eine solche Diversifikation nicht effektiv, in meinem Fall aber schon da ich durch die kleinen Projekte eine Abwechslung erhalte und eine Motivation für das Großprojekt.

Würde ich meine gesamte Zeit auf das Großprojekt investieren, könnte ich vielleicht schneller fertig sein (wobei schneller relativ ist, da das Projekt ja auch über Jahre nicht abgeschlossen sein wird), aber vermutlich würde der Faktor Qualität rapide sinken. Dies ist damit zu erklären das wir Menschen tief in unserm Inneren noch Steinzeit-Menschen sind und damals war es für unsere Psyche enorm wichtig ein Ziel zu erreichen und dieses Ziel schnell zu erreichen. Durch das Erreichen eines Ziels werden wir auch heute noch motiviert und Motivation ist unser Antrieb.

Also, nutzen Sie die EKS, aber motivieren Sie sich hin- und wieder auch mit kleinen Projekten, denn das wird Ihrem Großprojekt nur zu Gute kommen.

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Motivation ist alles

Posted on in Motivation by Christian Strang

Motivation ist es die uns vorantreibt, an unsere Ziele erinnert und uns wie besessen auf unsere Projekte stürzen läßt, Motivation schafft es uns aus einem Tief herauszuholen, den Blick auf das Wesentliche zu lenken und auch dort wieder Energie zu erschaffen wo eigentlich keine mehr ist. Motivation sollte also unser täglich Brot sein wenn wir unsere Projekte zum Erfolg führen wollen, doch wie schafft man es erfolgreich zu sein?

Dies kann man einerseits über Bücher schaffen, durch Artikel im Internet, mittels Filme oder durch ein gutes Gespräch mit einem anderen Menschen. Was im Endeffekt unsere Motivation bringt ist egal, es sollte nur regelmäßig geschehen, denn schon am nächsten Tag brauchen wir meist einen neuen Motivationsschub und einen Antrieb. Im Forum von briankim.net (Registrierung kostenlos) gibt es motvierende Videoclips, einfach mal reinschauen wenn man gerade keine Lust auf ein Buch hat und sich dennoch motvieren will.

Für alle die einen Vorgeschmack haben wollen: Das Interview mit Gott

gefunden via: Motivational and Inspirational Video Clips

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Morgenstund hat Gold im Mund

Posted on in Motivation, Disziplin, Optimieren by Christian Strang

Es geht um:

  • mehr Erfolg durch frühes Aufstehen
  • ein Mittel um seine morgendliche Trägheit abzustellen
  • wie man morgens nach dem aufstehen mit einer kleinen Aufgabe direkt in den Tag starten kann

Man sagt das erfolgreiche Menschen früher aufstehen als die meisten anderen Menschen. Ein ungefährer Wert liegt bei 6:00 - 6:30 Uhr. Wer früher wach ist kann sich früher seinen Projekten widmen und ist seit einer Stunde am arbeiten während alle anderen gerade erst aufstehen.

Es gibt nur einen Haken an der Sache und dieser hat auch mich anfangs davon abgehalten früh aufzustehen und mich meinen Aufgaben zu widmen, die morgendliche Trägheit. Ich hatte versucht über eine Woche hinweg jeden morgen um 6:00 Uhr aufzustehen, ich habe mir den Wecker gestellt, er hat geklingelt, ich hab es geschafft mich aufzuraffen und dann war ich wach. Naja, ich war zumindest nicht mehr am schlafen, das trifft es besser. Also saß ich jeden morgen erstmal mindestens eine halbe Stunde und hab entweder ferngesehen oder mir was zu essen gemacht, nicht sonderlich produktiv, aber ich konnte einfach noch nicht mit einer Aufgabe beginnen. Demnach bin ich zwar früher aufgestanden als viele andere Menschen, aber genutzt hat es mir wenig, darum hattte sich meine Schlafphase auch wieder bis auf 7:00 ausgeweitet.

Der perfekte Start in den Tag
Doch irgendwann erkannte ich das es für mich kein Problem ist um 6:00 Uhr aufzustehen und direkt “aktiv” zu werden, ich brauchte nur schonmal eine Aufgabe mit der ich quasi meinen Motor starten konnte. Dazu überlegte ich mir zwei Möglichkeiten:

  1. Die Motivations-Aufgabe - Im Tagesablauf kommen Ihnen sicher auch immer wieder Ideen, die entweder für Ihre eigenen Projekte nützlich oder einfach nur interessant sind. Eine dieser Ideen sollten Sie sich am Vorabend rauspicken und ausarbeiten, damit meine ich: Sie schreiben auf einen Zettel das Thema, was Sie erreichen wollen und wie Sie es erreichen wollen, Sie müssen es soweit ausarbeiten das Sie am nächsten morgen nur noch einem “Weg” folgen und keine größeren Denkleistungen vollbringen müssen
  2. Die Tagesplanung - wenn ich mal keine besondere Idee am Vorabend hatte, war das Erste, was ich am nächsten morgen erledigte, meine Tagesplanung. Dadurch erhielt ich erstens einen Überblick was es an dem jeweiligen Tag zu erledigen gab und andererseits wurde ich so durch meine Aufgaben, die ich gerade durchplante, in eine “aktive” Stimmung versetzt.
    Schreiben Sie auch am Vorabend auf einem weißen Zettel oben “Tagesplanung” und rechts daneben das Datum vom kommenden Tag hin. Wenn Sie sich am nächsten morgen an den Tisch setzen, können Sie direkt anfangen und in den Tag starten

Ich wünsche mir für Sie, daß Sie morgens auch eine Stunde früher aufstehen und den Tag direkt effektiv für Ihre Projekte nutzen. Denken Sie daran, erfolgreiche Menschen stehen in der Regel zwischen 6:00 und 6:30 Uhr auf, das können Sie auch!

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