Der Schreibstil

Posted on in Allgemein by Christian Strang

Ich wollte euch, meine Leserschaft, vorwarnen, denn mein Schreibstil, also wie ich die Blogeinträge verfasse, wird sich künftig ändern. Auch wenn ihr mir das “Du” noch nicht angeboten habt, werde ich künftig darauf zurückgreifen ;)
Ausserdem werden die Artikel etwas salopper geschrieben werden, beim durchlesen der Artikel die ich bisher geschrieben habe ist mir aufgefallen, dass diese doch recht trocken und langweilige vom Stil her sind. Ich versuche nun einen neuen Stil, so zu schreiben wie ich sprechen (und nicht zu schreiben wie ich denke). Ich denke es wird euch gefallen, die Artikel werden flüßiger zu lesen sein und vermutlich auch interessanter :)

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Notizbücher - Halten Sie Ihre Ideen fest

Posted on in Allgemein by Christian Strang

Ich war gestern in der Stadt einkaufen und da ich immer gerne ein paar Notizhefte in greifbarer nähe habe, erkundete ich wieder mal die Schreibwarenabteilung. Dort stieß ich dann auf folgendes Notizbuch, auf der Verpackung stand:

Moleskine - weich und leicht für alle Taschen
“In jedem Notizbuch und 3er-Set Hefte sind 9 Briefmarken, 9 Aufkleber oder 1 Postkarte, um Signale zu senden, Mitteilungen auszutauschen und Ideen zu sammeln”

Diese Idee fand ich so gelungen das ich tatsächlich die 5 Euro und ein paar gequetschte für ein Bundel an 3 schwarzen Notizbüchern ausgab. In der Verpackung fand ich noch eine Notiz mit dem Titel:

Geschichte eines legendären Notizbuches
“Moleskine ist das legendäre Notizbuch der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte: von Van Gogh bis Picasso und von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin. Ein handlicher, zuverlässiger Reisegefährte für Skizzen, Notizen, Geschichten und Eindrücke, bevor sie zu berühmten Bildern oder zu Seiten von geliebten Büchern werden sollten.”

Dieser Text ließ mich nachgrübbeln und bestätigte zugleich meine gesammelten Erfahrungen über Ideen die später zum Erfolg wurden. Van Gogh, Picasso, Ernest Hemingway waren alles große Persönlichkeiten ihrer Zeit, die große Ideen hatten und diese umsetzten. Doch was hatten Sie alle gemeinsam, warum wurden sie so erfolgreich? Nicht weil sie etwas hatten was andere Menschen nicht hatten, sondern weil sie etwas taten was die anderen nicht taten: Sie hatten eine Idee, glaubten an Ihre Idee und ließen Ihre Idee Wirklichkeit werden, indem Sie sie in Ihren Notizheften aufschrieben.

Alles was wir in unserem Kopf denken sind nicht weiter als flüchtige Gedanken, diese Gedanken können sich zwar in unserem Kopf einbrennen, aber sie sind niemals Realität. Wenn ich also mir in meinem Kopf vorstelle wie ich meine Firma aufbaue und 1000 Mitarbeiter habe, dann ist das zwar ein Gedanke, aber niemand würde sagen das es Realität ist, genauso wenig wie wenn ich mir einen lila Elefanten vorstelle der mit seinem Rüssel einen Handstand macht.

Doch wenn ich mir einen Stift nehme und mein Notizheft und meine Gedanken auf Papier aufschreibe, dann werden sie plötzlich Realität. Ich kann sie zwar noch nicht anfassen, aber zumindest existieren sie in der realen Welt, ich kann anderen Menschen mein Stück Papier zeigen auf dem steht das 1000 Mitarbeiter in meiner Firma arbeiten und er muss akzeptieren das dieses Stück Papier Realität ist und auch das was darauf geschrieben ist. Ich bin also schonmal einen Schritt näher an der Verwirklichung meiner Ziele als zu dem Zeitpunkt als ich bloß daran gedacht habe.

Jedes wirklich große und entscheidende Werk entstand durch einen Gedanken und wurde dann auf Papier festgehalten, es wurde Teil unserer Welt. Und soviele wirklich entscheidende Ideen wurden zwar gedacht aber niemals auf Papier festgehalten, sie gingen einfach in den Köpfen der Menschen verloren. Ich trage immer ein Notizbuch bei mir um meine Gedanken und Ideen aufzuschreiben, auch wenn meine Gedanken nicht welt-bewegend sind, so hab ich doch die ein oder andere Idee wie ich erfolgreicher sein kann und Sie haben diese Ideen sicherlich auch, tragen Sie also immer ein Notizbuch bei sich um Ihre Ideen und Gedanken aufzuschreiben.

(Scheinbar bin ich nicht der einzige der von diesem Notizheft überzeugt ist: Moleskine-Angebot)

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Lernen soll Spass machen

Posted on in Allgemein by Christian Strang

Sicherlich haben Sie das auch schon häufig gehört: Lernen soll Spass machen, dann kann sich das Gehirn die Informationen leichter merken und abspeichern, die Lernarbeit fällt einem leichter und man ist konsequenter in der Ausführung. Doch wie lernt man mit Spass?

Die meisten haben keinen Spass beim lernen weil sie die üblichen Lernmethoden und Ressourcen benutzen. Was ich damit meine? Ganz einfach: Sie wollen eine Sprache lernen, also gehen Sie in die nächste Bücherei und besorgen sich die üblichen Lernmaterialien, ein Buch mit CD, Audiokassetten, maximal noch eine interaktive Lernsoftware. Nun sitzen Sie zu Hause und konfrontieren Ihren Kopf mit diesem trockenen Material. Das Problem was Sie nun haben ist, sie lernen um des Lernens willen und nicht aus Spass, Ihnen fehlt also quasi der praktische Nutzen.

Deshalb lernt man eine Sprache auch viel schneller wenn man sich im jeweiligen Land aufhält. Mit dem nötigen Übersetzungs-Handbuch brauchen Sie zum erlernen einer Sprache viel weniger Zeit als im eigenen Land mit einem Buch.

So, das nur als Grundlage, aber wie lernt man nun mit Spass? Indem man seine Lernaufgabe mit den Dingen in seinem täglichen Leben verknüpft, am besten mit den Dingen, die man gerne macht. Um nochmal auf das Thema “Sprache lernen” zurückzukommen: Vor einiger Zeit wollte ich meine Englisch-Kenntnisse aufbessern, mein auditives Verständnis war katastrophal und meine Vokabelkenntnisse auch sehr eingeschränkt. Andererseits besaß ich in keinster Weise die Motivation mit ein stumpfes englisches Buch zu kaufen und diese durchzuarbeiten, also fing ich an, die englische Sprache überall wo es möglich war in mein Leben einzubauen.

Das fing an mit englisch-sprachigen Websites, zuerst war es nur eine, das Thema lag mir sehr am Herzen und im deutschsprachigen Raum gab es sowieso kein Gegenstück. Dabei verzichtete ich erstmal darauf jede Vokabel nachzuschlagen die ich nicht verstand, sondern konzentrierte mich immer auf den Gesamtkontext der Artikel.

Lesen war eine Sache, aber nun wollte ich mein auditives Verständnis erhöhen. Also besorgte ich mir die englisch-sprachige Variante der Serie Friends, besser konnte mein Einstieg nicht sein. Es war wirklich unglaublich wie schnell sich mein auditives Verständnis verbesserte. Währenddessen hatte ich immer einen kleinen Block bei mir, auf diesem trug ich die interessanten Variablen ein, von denen ich nicht die Übersetzung kannte und die sich für mich interessant anhörten.

Ich lernte das das Ausweichen auf die englische Sprache im Alltag und damit die tägliche Konfrontation mit meiner Schwachstelle, diese zunehmends verminderte. Dabei musste ich mich nichtmal großartig anstrengen, es lief quasi wie von selbst weil mir die Dinge Spass machten.

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Papula