Produktivität durch Eliminierung von Ablenkungen

Posted on in Erhöhung der Zielstrebigkeit, Disziplin by Christian Strang

Kennen Sie das: Sie haben Phasen in denen Sie unglaublich produktiv sind, zu denen Ihrer Arbeit locker von der Hand geht und Sie eine Aufgabe nach der anderen erledigen? Dann kennen Sie vermutlich auch die Phasen in denen nichts funktioniert, nichts erledigt wird und Sie es einfach nicht schaffen, obwohl Sie es wollen, produktiv zu sein?

Ich kenne diese Phasen und hatte lange den Irrglauben das sowas unvermeidlich ist, man sollte die produktiven Phasen so gut es geht nutzen und die unproduktiven Phasen einfach aus seinem Kopf streichen. Doch es geht auch anders, schließlich findet man sie immer wieder, die hochproduktiven Menschen die in weniger Zeit mehr erledigen als andere Menschen, die ihre Arbeit locker und ohne Stress beginnen und vorallem auch beenden, wie kann es sein das diese Menschen es schaffen und “wir” anderen zu einem “phasen-orientierten” Arbeiten gezwungen sind? Es ist mitunter eine Frage des Umfeldes. Es gibt viele Möglichkeiten produktiver zu werden, aber nur wenige sind sehr effektiv, ich habe für mich herausgefunden das eine Reduzierung/ Elimierung jeglicher Ablenkungen zu einem enormen Anstieg der Produktivität führt.

“Enormer Anstieg der Produktivität” -> das hört sich gleich nach Maschine an oder nach einem Roboter der einfach seine Arbeiten erledigt, doch genau das Gegenteil ist der Fall, wenn Sie erstmal diesen “Flow” der Arbeit für sich gefunden haben, werden Sie nicht nur mehr Aufgaben erledigen, sondern auch mit einer viel höheren Qualität. Sie werden sogar schneller auf Lösungen für Ihre Probleme kommen und Chancen sehen, die anderen verborgen bleiben.

Aus den Augen, aus dem Sinn
Schritt 1:
Ich wüßte nicht wie ich diese Methode treffender beschreiben sollte, “aus den Augen, aus dem Sinn”. Entfernen Sie einfach ALLES von Ihrem Schreibtisch und aus Ihrer Arbeitsumgebung, das kann anfangen beim Kugelschreiber und aufhören beim Monitor, vielleicht ist es auch Ihr Handy oder einfach nur ein paar lose Blätter, entfernen Sie erstmal ALLES!

Schritt 2:
Nun haben Sie ein absolut leeres Arbeitsumfeld und jetzt können Sie damit anfangen dieses wieder zu füllen, aber nur mit den Dingen, die zum lösen Ihrer Probleme und zum meistern Ihrer Aufgaben essentiell sind und hier gilt es zu entscheiden: Brauche ich unbedingt mein privat Handy in meiner Arbeitsumgebung, oder reicht es wenn ich nach meinem Arbeitstag erreichbar bin? Was ist mit der Zeitschrift die ich mir morgens am Kiosk gekauft habe oder was ist mit den 15 Kugelschreibern für Notizen. Sie müssen selbst entscheiden wie wichtig Ihnen Ihre Produktivität ist, denn jede Ablenkung wirft Sie aus Ihrem Arbeitsprozess raus und was noch viel schlimmer ist, jede Ablenkung gefährdet Ihren Flow. Reduzieren Sie Ablenkungen soviel Sie möchten, aber die Formel ist einfach:

Umso weniger Ablenkung, desto mehr Produktivität und das führt früher oder später zum Arbeits-Flow!

Viel Erfolg!

Popularity: 100%

Warum Schule und Studium alleine nicht ausreichen

Posted on in Erfolg, Karriere by Christian Strang

Ich finde es immer wieder beeindruckend wie die meisten Schüler und Studenten sich vollkommen auf ihr Studium verlassen, wenn es darum geht was sie nach ihrer “Ausbildung” machen wollen. Die Grundeinstellung ist folgende: “Ich studiere und nachdem ich meinen Abschluß habe, kann ich mir eine beliebige Firma aussuchen und diese wird mich nehmen”. Das Problem an dieser Einstellung ist, das sie einfach nicht funktionieren wird. Der Knackpunkt ist nämlich, das die Firmen ihre Mitarbeiter aussuchen und nur in den seltensten Fällen die Mitarbeiter die Firma (meist erst nach jahrelanger Berufserfahrung).

Studium und Schule sind hilfreich
Ganz ohne Frage das eine abgeschlossene Schulausbildung und/oder ein beendetes Studium wichtig sind, um später einen Job zu bekommen, doch sind es lediglich die Grundpfeiler für eine erfolgreiche Karriere. Das kann man sich an folgendem Sprichwort bewußt machen: “Wer nur das macht, was alle machen, bekommt auch nur das, was alle bekommen”, oder etwas modifiziert: “Wer so studiert, wie alle studieren, wird später mit einer großen Anzahl an Menschen konkurrieren“.

Aus der Masse hervortreten
Der Durchschnittsstudent erledigt seine Aufgaben die nötig sind um an den Prüfungen teilzunehmen, lernt dann dafür und besteht diese in den meisten Fällen. Wie schon gesagt, das reicht nicht um sich von der Masse abzuheben, man muss sich dazu motivieren mehr zu machen, selbst Projekte zu suchen und umzusetzen, sei es als Referenz oder auch zum Training der Fähigkeiten, denn Noten sind nicht alles, erstens ist einem Auftraggeber viel wichtiger welche praktischen Erfahrungen der potentielle Angestellte hat und zweitens was er aus dem Studium mitgenommen hat, denn das übliche lernen verläuft meistens so, daß man das Wissen genau für die Prüfung abrufbereit hat, nicht aber darüber hinaus. Verlorenes Wissen interessiert den Auftraggeber nicht, nur das abrufbereite. Darum ist es auch so wichtig das man während dem Studium schon weiß in welchen Bereich man mal gehen möchte um sein Wissen aktiv zu trainieren und zu spezialisieren.

Spezialisierung und Projekte
Ich kann jedem nur empfehlen sich Projekte zu suchen und anhand dieser sein Wissen zu spezialisieren. Allrounder sind nicht gefragt, Auftraggeber sind an Spezialisten und Experten interessiert. Versuchen Sie alles daran zu setzen sich von den Leistungen Ihrer Kommilitonen abzuheben, nicht um “arrogant” besser zu wirken, sondern um sich eine reele Chance auf einen Job zu erarbeiten. Viel Erfolg!

Technorati Tags: , , , ,

Popularity: 82%

Papula