Die Grundlage für ein erfolgreiches Business

Posted on in Existenzgründung, Erfolg, Business, Probleme lösen by Christian Strang

Das Erfolgsrezept ist einfach: Machen Sie sich Gedanken über die Dinge, über die sich noch niemand Gedanken gemacht hat, nur so sind Sie einzigartig und können ein Produkt entwickeln, was noch keiner entwickelt hat.

Probleme lösen

Ein erfolgreiches Business wird nicht erfolgreich durch seine Mitarbeiter oder sein Venture-Kapital, nein, ein erfolgreiches Business kommt nur soweit wie seine Idee es trägt. Die Grundlage ihres Business ist ein Problem, ein Problem welches viele Leute haben, aber bisher noch niemand lösen konnte und ab diesem Moment treten sie ins Spiel. Es ist Ihre Aufgabe eine Lösung für dieses globale Problem zu finden und darauf Ihr Business zu gründen.

Die Eckpfeiler - Fundament durch Masse

Natürlich können sie ein Gerät erfinden, welches verhindert das ein Taschenmesser in einem Baum stecken bleibt, wenn auf der anderen Seite der Welt ein Sturm tobt, fragt man sich nur ob es genug Interessenten für so einen Fall gibt. Umso globaler das Problem ist, also umso mehr Menschen davon betroffen sind, desto erfolgreicher wird eine Lösung ankommen. Verschwenden Sie also nicht Ihre Zeit und Energie für ein halbherziges Problem, finden Sie etwas richtig Großes. Bevor Sie anfangen haben Sie Zeit nachzudenken, welches Problem soll gelöst werden, wieviele Menschen betrifft es usw. Sie verlieren zu diesem Zeitpunkt noch kein Geld und keine Energie, denn bisher findet alles in Ihrem Kopf statt und diese Zeit sollten Sie auch investieren, umso erfolgreicher werden Sie später sein.

Probleme finden

Probleme zu finden ist eigentlich kein Problem, man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und Dinge hinterfragen und reflektieren. Oft sind es alltägliche Probleme, die einem schon fast nicht mehr in den Sinn kommen (die Erfindung des Hammers als Organersatz - mit dem Daumen läßt sich nur schwer ein Nagel in die Wand bringen). Oftmals sind es auch einfach nur Verbesserungen von bestehenden Lösungen (zum Beispiel die Entwicklung des Reißverschlusses, welcher den Knopf teilweise ablöste).

Seien Sie vorallem aufmerksam wenn es um Gespräche Ihrer Mitmenschen geht, jeder hat andere Probleme in seinem Alltag zu lösen und gerade in Gesprächen scheinen sie hervor. Haben Sie nun etwas gefunden was sich zu lösen lohnt, dann heißt es sorgfältig zu recherchieren, wurde dieses Problem schonmal angegangen und ist man gescheitert? Oder ist der Bereich noch völlig unberührt und wartet nur darauf von Ihnen gelöst zu werden? Recherchieren Sie und gehen Sie sorgfälltig vor, vielleicht gibt es doch schon eine Lösung allerdings befindet Sie sich noch in der Startphase - Sie sollten Ihr Business schliesslich nicht mit einer Anklage starten.

Jetzt gehts los!

Erst jetzt beginnt man mit der eigentlichen Planung, wie erreiche ich mein Ziel, welche Fähigkeiten müssen meine Mitarbeiter haben, wie lange wird es dauern bis das Produkt in den Markt eingeführt werden kann. Alles Fragen für die Sie nun genug Zeit haben, aber auch genug Motivation, denn Ihr Produkt wird das Problem vieler lösen, ihr Business steht auf einem starken Fundament!

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Erfolgreich und motivierend planen - das Phänomen des 20% Wachstums

Posted on in Erfolg, Erhöhung der Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, Disziplin, Planung by Christian Strang

Oft ist es hilfreich, wenn man eine Zielkontrolle für ein Projekt benötigt, die 20% Regel zu verwenden. Dabei werden alle entscheidenden Wachstumsfaktoren (das kann Geld sein, oder aber verkaufte Produkte, abgeschlossene Verträge usw.) mit einem Wachstum von 20% belegt und dann Monat für Monat hochgerechnet. Dies ermöglicht eine schnelle Übersicht der zu erreichenden Zielwerte und es ist sehr förderlich für die Motivation.

Rechenbeispiel und Motivation

Ich wähle als Beispiel eine Website, deren Gewinn über Online Werbung erzielt wird. Kommt ein Besucher auf die Website, wird ein kleiner Cent-Betrag erwirtschaftet, demnach sollte man die 20% auf ein Ansteigen der Besucherzahlen setzen - umso mehr Besucher, desto mehr Gewinn. Ich starte mit einer geringen Besucherzahl von 30 Besucher täglich:

- Januar = 30 (Besucher/täglich)
- Februar = 36
- März = 43
- April = 52
- …..
- November = 183
- Dezember = 220
- …..
- Mai = 547
- Juni = 656
- Juli = 787
- …..
- November = 1632
- Dezember = 1958
- Januar = 2350 (Nach 2 Jahren)

Vielleicht ist es nicht direkt ersichtlich: Worauf ich hier hinaus will das ist der Effekt eines 20%-Wachstums. In der Anfangsphase ist der “Gewinn” noch sehr gering, ein Wachstum ist kaum spürbar. Dies ist in vielen Projekten in der Startphase ebenfalls der Fall, man hat sich noch keinen Namen gemacht und ist bei den Kunden bislang unbekannt, über einen Zeitraum hinweg entwickelt sich die Beziehung zum Kunden und man baut eine Vertrauensbasis auf.

Mit einem vorsichtigen 20%-Wachstum lassen sich realistische Ziele entwickeln die sich auch einhalten lassen und das motiviert. Bleiben Sie realistisch und stecken Sie ihre Ziele nicht zu hoch, sollten Sie in einem Monat ihr 20%-Wachstum weit übertreffen ist Ihr Erfolgserlebnis viel größer als wenn Sie jeden Monat Ihre Ziele nicht erreicht.

Klein aber oho

Natürlich sieht die Anfangsphase mager und schwächlich aus, ein monatliches Wachstum ist kaum spürbar, doch lassen Sie sich davon nicht entmutigen, ein konsequentes Wachstum belohnt den zielstrebigen Planer, denn über die Monate und Jahre hinweg wird der Zuwachs immer deutlicher. Sie können obiges Rechenbeispiel ruhig weiterstricken und Sie werden mit Erstaunen feststellen, das gerade das 3. Jahr schon einen so heftigen Anstieg mit sich bringt, das die ersten 2 Jahre vergessen sind. Dies ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium wenn man plant: Behalten Sie den Überblick. Sie müssen wissen was am anfang passiert, aber viel wichtiger, was noch bei raus kommt.

Für meine Projekte haben sich 20% immer als sehr erfolgreich herausgestellt, es sind kleine, leicht zu erreichende Ziele mit einem enormen Potential.

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Erhöhen Sie Ihre Willensstärke - mehr Erfolg für ihre Projekte

Posted on in Motivation, Erfolg, Willenskraft by Christian Strang

Wozu brauchen Sie Willensstärke? Ganz einfach, um etwas zuende zu bringen. Ganz banal könnte man hier ein Projekt nennen, ein Projekt in welches Sie anfangs viel Zeit investiert haben und welches Sie darum auch zuende bringen sollten. Doch läßt sich Willensstärke einfach so erhöhen? Ich sage Ja, denn schliesslich ist Willensstärke eine Kopf-Sache.

Das Szenario

Die Motivation, die man am Anfang eines Projekts hat reicht aus, die ersten Tagen (manchmal auch Wochen) ohne große Schwierigkeiten bei der Stange zu bleiben. Aber schon nach kurzer Zeit kann ein Projekt zur Routine werden und umso eher ein Projekt Routine geworden ist, desto stärker muss man sich selbst motivieren. Doch Willensstärke ist nicht gleich Motivation, Willensstärke ist die Kraft die man aufbringen muss, wenn normale Motivation nicht mehr ausreicht.Sie ist quasi die letzte Instanz vor dem Aufgeben und darum ist sie so entscheidend.

Ihnen sollte also viel daran liegen, Ihre Willensstärke zu erhöhen, doch wie ist dies ohne große Anstrengung zu schaffen? Ganz einfach, durch Praxis.

Die Vorgehensweise

Entscheiden Sie sich für ein Projekt, welches Sie zwei Monate kontinuierlich durchziehen wollen. Nun muss man aber wissen, das die meisten Projekte, selbstverständlich, einem Ziel folgen und dieses Ziel motiviert uns. Nun können wir aber unsere Willensstärke nicht erhöhen wenn wir noch durch unsere Motivation angetrieben werden, erinnern Sie sich, Willenskraft kommt nach der Motivation. Die beste Trainingsmöglichkeit ist also ein Projekt zu wählen, welches nicht in Ihrem derzeitigen Fokus ist, ein Projekt welches Sie nicht sowieso schonmal machen wollten. Lernen Sie zum Beispiel Zeichnen oder eine neue Sprache, wählen Sie etwas ganz Neues. Natürlich haben Sie auch hier ein Ziel, aber die Motivation ist minimal, da Sie dieses Projekt nicht schon geplant haben und sich ausgemalt haben, was Sie damit alles machen können, erreiche können usw.

Ein weiteres Mittel seine Willensstärke zu erhöhen ist Krafttraining. Beim Krafttraining stößt man sehr schnell an seine Grenzen, doch diese Grenzen sind von unserem Kopf vorgegeben, quasi eine Sperre um unsere Körper nicht zu überlasten. Wir arbeiten somit auf ca. 60 Prozent unserer möglichen Leistungen, die anderen 40 Prozent sind reserviert für Gefahrensituationen, entweder Flucht oder Verteidigung. Wir müssen beim Kraftsport den Willen aufbringen, die restlichen 30 Prozent (mehr als 90 Prozent ist schädigend für den Körper) zu aktivieren. Dies hat den positiven Vorteil, dass wir unsere Willenskraft stärken und zugleich was für unsere Körper machen.

Die Motivation

Eine starke Willenskraft ist natürlich von Vorteil, aber warum sollte man sich nicht der einfacheren Variante bedienen, die uns zudem viel weniger Energie kostet und uns ein größeres Glücksgefühl bescherrt? Die Rede ist hier natürlich von Motivation. Ihre Motivation können Sie durch folgende Hilfsmittel erhöhen:

- Ausreden sind der Anfang vom Ende - mit Ausreden reden wir uns selbst die Lage schön das wir heute keine Lust auf unser Projekt haben. Fangen sie damit garnicht erst an, sobald Sie in ihrem Kopf Ausreden-Konstrukte entwerfen, sollten Sie unmittelbar an ihrem Projekt arbeiten, um die Ausreden zu entwerten.
- Projekte durchziehen - erfolgreiche Projekte werden in unserem Kopf abgespeichert und konditionieren uns, das wir mit kontinuierlicher Arbeit Erfolg haben. Dies hilft uns motivierend für zukünftige Projekte
- Trägheit überwinden - es gibt Tage an denen man ausgebrannt ist, meist hilft es aber schon sich diese Tatsache bewußt zu machen. Wenn sie merken das Sie heute ausgebrannt sind, können Sie sich mit leichten Aufgaben aktivieren. Meist fehlt an solchen Tagen nur der nötige Schub, halten Sie sich deshalb immer leichte Aufgaben bereit
- Ziele vor Augen führen - nichts motiviert stärker als Resultate, auch wenn diese Resultate erst in unserem Kopf existieren. Machen Sie sich bewußt wohin Sie mit ihrem Projekt wollen und was die Ergebnisse sein werden.

Motivation und Willensstärke sind die entscheidenden Schlüssel zum Erfolg. Sammeln Sie Motivationselemente und stärken Sie Ihren Willen, dann kann dem Erfolg Ihres Projekts nichts mehr im Wege stehen, vorallem Sie selbst werden Ihrem Erfolg nicht mehr im Wege stehen.

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Keine Meinung ist soviel Wert wie die eigene Meinung über sich selbst

Posted on in Persönlichkeitsentwicklung by Christian Strang

Sollten wir nicht offen sein für die Meinungen anderer Menschen, sollten wir uns nicht anhören, was sie über uns zu sagen haben? Vielleicht entdecken wir neue Eigenschaften an uns oder können schlechte Gewohnheiten erkennen, die uns bisher noch nicht aufgefallen sind. Aber wer sagt das unser Kritiker recht hat, vielleicht hat er einfach nur einen schlechten Tag und kritisiert uns grundlos. Womöglich kritisiert er sogar eine unserer sehr guten Eigenschaften und das deprimiert uns folglich.

Es ist nicht einfach die Spreu vom Weizen zu trennen und es bedarf einiger Übung und Selbstbeherrschung bis wir die Meinungen anderer neutral aufnehmen, sie analysieren und für uns die wichtigen Elemente herausfiltern können. Ich versuche ihnen in diesem Artikel zu zeigen, dass die Meinung anderer nur soviel zählt wie wir es zulassen und das wir selbst unser größter Kritiker sein sollten.

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen - die Meinung anderer zählt

Wir müssen täglich mit uns selbst auskommen, sehn uns im Spiegel, hören uns reden und wissen genau was wir machen. Wir versuchen unsere positiven Eigenschaften auszubauen und unsere schlechten Eigenschaften zu minimieren, doch ist das wirklich so? Angewohnheiten, mögen sie guter oder schlechter Natur sein, brauchen Zeit (siehe dazu: 30 Tage für mehr Erfolg). Sie kommen schleichend und meistens merken wir nichts von ihrer Existenz, das ist ähnlich wie mit unseren Haaren, wir merken nicht konkret das sie wachsen, da wir uns täglich im Spiegel sehen, doch Andere, die etwas Abstand von uns als Mensch haben, erkennen diesen Unterschied sehr deutlich. Darum ist die Meinung Anderer sehr wichtig, wir können über sie ein Feedback unserer Person bekommen - die Meinung eines Aussenstehenden ist in vielen Bereichen entscheidend.

Naivität und Vertrauen - die Meinung anderer zählt nicht

Wer sagt das ihr Arbeitskollege recht hat, wenn er sie aufgrund der Qualität ihrer Arbeit kritisiert? Oder sind sie wirklich faul, nur weil sie Abends zwei Stunden vor dem Fernseher verbringen? Was fällt anderen Menschen eigentlich ein, auch nur den kleinsten Hauch an Kritik über uns loszulassen, schliesslich sind wir es, die jeden Aspekt unseres Lebens hautnah miterleben, wir sind es die die Wechselwirkungen unserer Handlungen direkt zu spüren bekommen und nicht der Kritiker, der von oben herab, aus einer Laune heraus, unser Leben innerhalb weniger Sekunden erfasst und darum einer Kritik über uns würdig ist. Was fällt diesen Menschen überhaupt ein? Genau, ja was fällt ihm denn ein? Oder was viel wichtiger ist, was interessiert sie das? Legen sie Wert auf seine Meinung? Menschen reden nunmal viel, manchmal soviel das man glaubt sie würden sonst die Fähigkeit der Kommunikation verlieren, aber ist es für sie wichtig was gesagt wird? Wer hindert sie daran, die Kritik wortlos hinzunehmen und einfach ihren Tätigkeiten nachzugehen, niemand zwingt sie ihre Kritiker zu beachten, seine Kritik hat nur soviel Wert wie sie ihr verleihen.

Oft reichen wenige Worte aus um uns emotional sehr stark zu bewegen - Worte sind auch in unserer Zeit noch die Waffe, die die meisten Menschen verletzt, dabei können wir von gewißen Menschen härter getroffen werden als von anderen, diese seelische Belastung muss aber nicht sein.

Benutzen sie ihren Verstand und lassen ihre Emotionen aussen vor

Bislang können wir die Gedanken eines anderen Menschen noch nicht erkennen, daher wissen wir auch nicht, ob seine Kritik an unserer Person nun ehrlich war und er uns helfen will oder ob wir fälschlicherweise kritisiert wurden. Aus diesem Grund sollte man seine Emotionen “ausschalten” und die Kritik reflektieren. Welchen Bereich meines Lebens betrifft sie? Trifft sie zu? Haben sie vielleicht selbst schonmal in diese Richtung gedacht, sich demnach also schon selbst dafür kritisiert? Oder ist die Kritik, wenn sie sich selbst objektiv betrachten, einfach nur falsch, also keinen weiteren Gedanken mehr wert?

Machen sie sich bewußt, Kritik ist nie schlecht, wir können sie höchstens zu stark werten. Entweder ist die Kritik hilfreich und wir können unsere Lebensqualität und unsere Person verbessern, oder sie ist völlig aus der Luft gegriffen, dann wars nur eine Verschwendung der menschlichen Sprache. Fakt ist, wenn wir ehrlich kritisiert werden, scheint es schon ein heikler Punkt zu sein - für Kleinigkeiten wird man selten kritisiert, eher schon wenn sich einiges angesammelt hat bzw. wenn es gravierend wird. Schiessen sie nicht jegliche Kritik in den Wind, aber lassen sie sich auch nicht davon erschlagen, im Endeffekt sind sie die Person die den Rest ihres Lebens mit sich auskommen muss, darum sollten sie auch ihr größter Kritiker sein.

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NEIN sagen

Posted on in Persönlichkeitsentwicklung by Christian Strang

Stress gibt es nur wenn man “JA” sagt, aber “NEIN” meint.

Dieser Satz hat mich sehr zum nachdenken angeregt und ich musste feststellen, er trifft zu 100 Prozent zu.Wir ergeben uns in unserem Alltag viel zu oft in Situationen, in denen wir “NEIN” sagen sollten, anstelle einfach zu nicken - warum das so ist, wie sie das ändern können und warum nichts falsches daran ist, einfach “NEIN” zu sagen, das erfahren sie im folgenden Artikel.

Von “Ja”-Sagern und “Nein”-Meinern

Sie sind auf der Arbeit und ein Arbeitskollege bittet sie um einen gefallen, er will das sie etwas für ihn tun, weil er selbst keine Zeit hat. Sie willigen ein, obwohl auf sie selbst noch ein Stapel an Arbeit wartet. Nun haben sie die Aufgabe ihre Kollegen erledigt doch plötzlich verlangt ihr Chef ihre Ergebnisse, für die sie natürlich noch keine Zeit hatten. Nun haben sie Stress, sie haben Stress weil sie “Ja” sagten, aber “Nein” meinten.
Im Grunde gibt es nichts gegen einen Gefallen einzuwenden, doch wo zieht man die Grenze? Würden ihre Aktivitäten darunter leiden, wenn sie die Aufgabe ihres Arbeitskollegen übernehmen? Dann ziehen sie eine Grenze und lehnen sie diese Bitte ab.

Ja-Sager haben oft ein falsches Bild von der Gesellschaft, sie denken wenn sie Nein sagen, würden ihre sozialen Beziehungen darunter leiden, oder kurz: sie würden nicht gemocht werden. Aber lassen sie mich ehrlich sein, wenn das wirklich so wäre und ich nur von anderen gemocht werden würde, wenn ich mir Arbeit aufhalsen lasse, quasi den Diener für andere spielen müsste, dann könnte ich auf diese Gesellschaft verzichten. Doch das müssen sie nicht, denn es ist ganz anders: Jemand der sich nicht krümmt vor anderen, jemand der entschlossen auftritt und ablehnt, der wird akzeptiert und respektiert, so paradox es auch klingen mag.

Von der Psychologie des “Nein”-sagens

Lassen sie sich nicht überreden, wer Nein sagt muss auch dabei bleiben. Wer das nicht tut und sich überreden läßt, der wird in den Augen des anderen als “leichtes Opfer” abgezeichnet und sicher wird ihr Kollege sie wieder aufsuchen, wenn er mal ihre Hilfe benötigt. Ein klares und sicheres Nein macht ihren Standpunkt deutlich, sie stehen sicher und fest und haben entschieden, Nein sie werden dies nicht machen. Auch ein zögerliches Nein oder ein “ne” läßt ihren Kollegen ihre Unsicherheit wittern und er wird nachbohren, Argumente werden fallen und womöglich überredet er sie doch, seine Aufgabe zu übernehmen.

Machen sie sich bewußt das sie niemandem etwas schuldig sind, in erster Linie müssen sie an sich selbst denken und ihre Aufgaben zuende bringen, denn niemand hat Zeit zu verschenken.

“NEIN” sagen, trainieren

Niemand sagt das es einfach ist, aber Übung macht den Meister. Fangen sie ganz radikal an und entscheiden sie sich dazu, einen Tag lang jegliche Bitten abzulehnen und nur ihre Aufgaben zu erledigen, nicht die Aufgaben anderer.

Generell gilt: Gegen einen kleinen Gefallen ist nichts einzuwenden, aber dann sollte man sich die investierte Zeit zurückholen, indem man sich revangieren läßt - delegieren sie eine Aufgabe an ihren Kollegen ab, dann sind sie quit und niemand hat Zeit verloren.

Wer ständig zu allem Ja sagt, der läßt sich von anderen bestimmen, der läßt sich Zeit rauben und Zeit ist unser wichtigstes Gut auf Erden. Wer Nein sagt hat mehr Zeit für sich selbst, mehr Zeit um sich zu entfalten und zu entwickeln. Sie sollten selbst entscheiden und bestimmen, welche Aufgaben sie erledigen, welche Aktivitäten sie vollziehen wollen, sie sollten über ihr Leben bestimmen.

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Papula